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Ausrüstung 

FAHRZEUGFUNK

 

Die Fahrzeuge der Abteilung Steinbach besitzen alle ein FMS Fahrzeugfunkgerät, das im 4m-Band des BOS-Netzes betrieben wird. Mit ihnen können die Einsatzfahrzeuge untereinander und mit der Leitstelle kommunizieren. Die Funkgeräte vom Typ FuG8b sind alle mit einem FMS-Bedienteil ausgestattet. Mit dem FMS Statussystem wird der Statuswechsel von dem Fahrzeug per Knopfdruck der Leitstelle mitgeteilt. So kann man bei einem Einsatz ohne weiteres anfunken der Leitstelle die 3 für "Ausfahrt zum Einsatz", 4 für "Ankunft an der Einsatzstelle" oder 1 für "Einsatzbereit über Funk"

 

 

HANDFUNKGERÄTE

 

Die Steinbacher Abteilung besitzt 2 Arten von Handfunkgeräten, die im 2m-Band des Bos-Netzes betrieben werden. Mit ihnen können die Einsatzkräfte an einer Einsatzstelle miteinander kommunizieren. Zu einem sind auf dem HLF 10/6 4 Handfunkgeräte vom Typ FuG 11b verladen. Dass sind die Modelle GP 900 von Motorola. Ausgestattet sind sie entweder mit einer Sprechgarnitur oder einem Handmikrofon. Und auf den restlichen Fahrzeugen sind ältere Handfunkgeräte vom Typ FuG 10b der Firmen AEG, Telefunken und PTT verladen. Einige von ihnen haben ebenfalls eine Sprechgarnitur.

 

 

WÄRMEBILDKAMERA

 

Seit Sommer 2010 besitzt die Abteilung Steinbach als erste freiwillige Abteilung im Stadtkreis Baden-Baden eine Wärmebildkamera. Die Wärmebildkamera der Firma Bullard Typ Eclipse, sie besitzt einen NiHH Akku der eine Einsatzdauer von mindestens 4 Stunden gewährleistet. Über einen 2,4" TFT mit LCD Technik wird das Bild wiedergegeben, wobei kalte Gegenstände dunkel und heiße weiß dargestellt werden. Mit ihr kann der Angriffstrupp bei der Suche von vermissten Personen diese schneller finden. Man kann auch Glutnester mit ihr aufspüren, die sich hinter der Wand oder im Gebälk verstecken.

 

 

PRESSLUFTATMER

 

Die Abteilung Steinbach verfügt über 8 Atemschutzgeräte der Firma Dräger, die auf dem LF 8 und dem HLF 10/6 verladen sind. Mit ihnen kann der Angriffstrupp den Innenangriff bei einen Wohnungsbrand ohne Gefahr Atemgifte einzuatmen durchführen. Dass Gerät ist mit einer 300 bar Druckluftflasche aus Stahl zur Luftversorgung ausgestattet. Die Atemluft wird über einen Lungenautomat in die Atemschutzmaske geleitet. Zur Druckkontrolle ist ein Druckmanometer verbaut, der bei einem Mindestdruck im Bereich von 50 - 60 Bar ein akustisches Pfeifen abgibt. Die geschieht, damit der Träger merkt, dass der Luftvorrat zu neige geht.

 

 

HOCHDRUCKLÜFTER

 

Seit der Indienststellung des HLF besitzt die Steinbacher Wehr nun einen Hochdrucklüfter. Er wird über einen Honda Benzinmotor angetrieben und hat eine Leistung von 5 PS, damit erreicht er einen Luftdurchsatz von ca. 26.500 m3/h. Er wird verwendet, um einen verrauchten Raum nach einen Brandeinsatz rauchfrei zu machen bzw. einen Teil eines Gebäude rauchfrei zu halten. Der Lüfter wird an einer Öffnung, meistens die Eingangs- oder Terrassentür, aufgestellt um mit der Belüftung zu beginnen. Um eine ideale Belüftung durchzuführen, ist eine entsprechende Austrittsöffnung, die 1,5fach größer ist als die Eintrittsöffnung, zu schaffen. Dies kann ein (vom Angriffstrupp) geöffnetes Fenster oder eine Rauchabzugsanlage sein.

 

 

HYDRAULISCHES RETTUNGSGERÄT

 

Mit der Indienststellung des HLF besitzt die Steinbacher Wehr wieder über ein hydraulisches Rettungsgerät, nämlich ein Schere-/Spreizer Kombigerät von der Firma Weber Hydraulik. Es wird über eine 10 m langen Hydraulikschlauch mit einem elektrischen Hydraulikaggregat betrieben. Das Hydraulikaggregat erzeugt einen Nenndruck von 630 bar (63 MPa). Mit diesem Kombigerät wird ermöglicht, einen Zugang zu einem verunglückten Fahrzeug herzustellen, bis die hauptamtliche Wache eintrifft. Des weiterem kann damit eine Last angehoben werden, oder zum Beispiel ein Treppengeländer auseinander drücken.

 

 

STROMERZEUGER

 

Zur Stromversorgung an der Einsatzstelle besitzt die Steinbacher Abteilung 3 Stromerzeuger, diese sind auf dem LF 8, dem HLF 10/6 und dem AB Dekon-P verladen. Mit ihnen können die Beleuchtungsgeräte, Hilfsgeräte (Tauchpumpe, Trennschleifer, Wassersauger oder Kombigerät), oder der Dekontaminationsplatz betrieben werden. Auf dem LF 8 und dem HLF 10/6 sind jeweils 1 Stromerzeuger mit einer Leistung von 5 kVA / 230 V der Firma Eisemann und auf dem AB Dekon-P ein 8 kVA der Firma Endress verladen.

 

 

GERÄTE ZUR TECHNISCHEN HILFELEISTUNG

 

 

Auf den Steinbacher Löschfahrzeuge sind auch Geräte zur weiteren technischen Hilfeleistung verladen. Das wäre auf dem LF 8 und dem HLF 10/6 je ein elektrischer Trennschleifer von der Firma Bosch. Sie sind da, um Metallgegenstände abzutrennen, z.B. bei einem umgestürzten Gerüst.
Für Zwischenfälle mit Bäumen sind auf beiden Fahrzeugen jeweils eine Benzin betriebene Kettensägen der Firma STIHL verladen. Mit ihnen wird z.B. ein Baum zersägt, der bei einem Sturm auf eine Straße gestürzt ist und diese blockiert. Auf dem LF 8 ist eine vom Modell 032 AV und auf dem HLF 10/6 eine der Marke MS 361 verladen.

 

 

TRAGBARE PUMPEN

 

Zur Entwässerung von Kellern und Räumen ist jeweils eine Tauchpumpe der Firma Mast auf beiden Fahrzeugen verladen. An ihnen wird ein Feuerwehrschlauch angeschlossen und an einer Leine in die vollgelaufene Räumlichkeit gelassen. Die Tauchpumpe des LF 8 hat einen Nennförderleistung von 400l/min bei 1 Bar. Die des HLF 10/6 hat einen Förderbereich von 660 l/min bei 0 Bar (Lenzbetrieb) bis 160 l/min bei 1,5 Bar.
Ebenfalls ist auf beiden Fahrzeugen ein Flachsauger verladen. Man kann ihn wie einen Staubsauger beschreiben der aber Wasser aufsaugt. Wenn das Wasser zu flach für die Tauchpumpe wird, wird der Flachsauger eingesetzt. Beim LF 8 ist ein Flachsauger der Marke Wap Turbo in einer Wechselbox verladen, die gegen eine im Fahrzeug verladene TS ausgetauscht werden kann. Auf dem HLF 10/6 ist einer der Marke Nilfisk Alto Attix verladen.

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